Praxisverwaltungssystem (PVS): eure Praxis einfach digital verwalten

Ein gutes Praxisverwaltungssystem hält euch im Alltag den Rücken frei. Ihr nehmt Patient:innen auf, organisiert Termine, dokumentiert Behandlungen und bereitet die Abrechnung vor – ohne Informationen mehrfach eingeben oder zwischen unübersichtlichen Programmen suchen zu müssen. Mit doctorly führen wir diese Aufgaben in einer browserbasierten Lösung für die Arztpraxis zusammen.

Ob ihr eine neue Praxis gründet oder ein bestehendes PVS ersetzen möchtet: Entscheidend ist, dass die Software zu eurem Team, euren Geräten und euren Abläufen passt. Bei doctorly arbeiten mehrere Personen gleichzeitig in der Patientenakte. Dazu kommen übersichtliche Aufgaben- und Abrechnungslisten sowie eine begleitete Datenübernahme beim Wechsel.

KBV DSGVO-konform gematik
doctorly Praxissoftware auf unterschiedlichen Geräten

Was ist ein Praxisverwaltungssystem (PVS)?

Ein Praxisverwaltungssystem, kurz PVS, ist die zentrale Software einer Arztpraxis. Hier verwaltet ihr Patientendaten, Termine und Behandlungsdokumentationen, erstellt Verordnungen, bearbeitet Formulare und organisiert die KV- oder Privatabrechnung. Über Schnittstellen verbindet das System außerdem Labore, Geräte und Anwendungen der Telematikinfrastruktur.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung zählt das PVS zur digitalen Grundausstattung. Eine reine Terminbuchung oder eine digitale Ablage ist daher noch kein vollständiges Praxisverwaltungssystem. Erst das Zusammenspiel der medizinischen und organisatorischen Prozesse macht daraus ein PVS für den täglichen Praxisbetrieb.

doctorly Praxissoftware auf einem Desktop-Bildschirm

Digitale Praxisverwaltung: so läuft euer Tag mit doctorly

Patient:innen anmelden und im Wartezimmer den Überblick behalten

Am Empfang lest ihr die elektronische Gesundheitskarte ein und prüft die Stammdaten. Bei Neupatient:innen legt ihr die Akte an, erstellt den passenden Abrechnungsschein und nehmt sie in die Warteliste auf. Die Tagesliste zeigt anschließend, bei welchen Patient:innen heute Einträge entstanden sind. So weiß das gesamte Team, was bereits erledigt wurde.

Die Patientenaufnahme in doctorly funktioniert auch für Privatpatient:innen und für gesetzlich Versicherte, deren eGK gerade nicht vorliegt.

Termine, Räume und Behandler:innen gemeinsam planen

Praxisverwaltung ist mehr als ein voller Kalender. Ihr müsst sehen, wann eine Ärztin verfügbar ist, welcher Raum belegt ist und wie sich ein kurzfristiger Terminwechsel auf den Tag auswirkt. Im doctorly Kalender wechselt ihr zwischen Tages- und Wochenansicht, blendet Ärzt:innen, Räume oder Geräte als Ressourcen ein und verschiebt Termine per Drag-and-drop.

Auch bei einem Umstieg der Terminplanung auf eine neue Praxissoftware ist das wichtig: Prüft vor der Umstellung, welche Terminarten, Ressourcen, wiederkehrenden Termine und bestehenden Buchungen übernommen werden sollen. Die Kalenderfunktionen könnt ihr schon vor dem Start gemeinsam durchgehen.

Patientenakten dokumentieren – ohne doppelte Arbeit

In der Patientenakte findet ihr Diagnosen, Befunde, Medikamente und Notizen. Häufig benötigte Informationen wie Dauerdiagnosen oder angepinnte Medikamente bleiben sichtbar. Über kombinierbare Filter und die Freitextsuche gelangt ihr schnell zum richtigen Eintrag.

Während Ärzt:innen dokumentieren, kann die MFA gleichzeitig in derselben Akte arbeiten. Änderungen werden in Echtzeit sichtbar. Die Patientenakte und ihre Eintragsarten zeigen, wie ihr Rezepte, Diagnosen, Leistungen, AU-Bescheinigungen, Befunde oder Anamnesen erfasst.

Abrechnung während des Quartals vorbereiten

Eine gute digitale Praxisverwaltung hilft euch, fehlende Angaben möglichst früh zu erkennen. In der doctorly Abrechnungsliste startet ihr die Fehlerprüfung und arbeitet eine konkrete Prüfliste ab. Ein Klick auf den betroffenen Schein führt direkt an die relevante Stelle der Patientenakte. So lassen sich offene Punkte kontinuierlich bearbeiten, statt alles bis zum Quartalsende zu sammeln.

Im Kundencenter zur KV-Abrechnung erklären wir den Ablauf Schritt für Schritt.

Welche Funktionen sollte ein PVS für eure Praxis abdecken?

Nicht jede Fachrichtung benötigt dieselben Module. Einige Funktionen sind aber für fast jede Arztpraxis entscheidend. Diese Übersicht hilft euch bei der Auswahl eines neuen Praxisverwaltungssystems:

Bereich Darauf kommt es in der Praxis an
Patientenverwaltung Stammdaten, eGK, Kassen- und Privatpatient:innen, Patientensuche
Terminplanung Tages- und Wochenkalender, Räume, Ärzt:innen, Geräte, Warteliste
Digitale Patientenakte Anamnese, Befunde, Diagnosen, Medikamente, Dokumente, schnelle Suche
Teamarbeit Aufgaben, offene Vorgänge, gleichzeitiger Aktenzugriff, Berechtigungen
Abrechnung KV-/EBM-Prozesse, Privatabrechnung, Fehlerprüfung, klare Listen
TI-Anwendungen eRezept, eAU, ePA, KIM und passende technische Voraussetzungen
Labore und Geräte LDT 3, GDT, Kartenleser, Drucker und konkrete Gerätemodelle
Betrieb und Betreuung Updates, Sicherheit, Migration, Einweisung und erreichbarer Support

Eine Praxisverwaltungssoftware sollte dabei nicht nur einzelne Funktionen besitzen. Sie müssen miteinander funktionieren: Vom Termin öffnet ihr die Akte; aus der Akte startet ihr die Behandlung; aus der Dokumentation entsteht eine vollständige Abrechnung.

Worauf es beim PVS-Auswahlprozess wirklich ankommt

Ein Praxisverwaltungssystem begleitet euch meist über viele Jahre. Deshalb lohnt es sich, die Entscheidung nicht nur an der Oberfläche oder der monatlichen Lizenz auszurichten. Fragt nach der tatsächlichen Arbeitsweise im Behandlungszimmer, nach dem Ablauf für MFAs und nach der Art, wie Abrechnungsfehler sichtbar werden.

Legt vor jeder Demo eine kleine Liste mit euren fünf häufigsten Tätigkeiten an. Lasst euch genau diese Vorgänge vorführen – gern mit verschiedenen Benutzerrollen. So erkennt ihr schnell, ob die digitale Praxisverwaltung zu eurem Team passt oder ob zusätzliche Schritte nötig werden.

Berücksichtigt dabei auch Änderungen in der Praxis: neue Ärzt:innen, weitere Räume, neue diagnostische Geräte oder ein zusätzlicher Standort. Ein geeignetes PVS sollte nicht nur am ersten Tag passen, sondern mit euren Aufgaben mitwachsen können.

doctorly Softwareoberfläche für Praxisabläufe

PVS-Wechsel ohne Praxisstillstand: den Umstieg richtig planen

Ein PVS-Wechsel muss nicht bedeuten, dass eure Praxis tagelang geschlossen bleibt. Wichtig sind eine frühzeitige Datenprobe, ein festgelegter Umstellungstermin, vorbereitete Geräte und ein Team, das die wichtigsten Abläufe kennt. Auch die KBV empfiehlt, Datenexport und -import rechtzeitig zu testen und den Wechsel eng mit den Beteiligten abzustimmen.

Vor dem Wechsel: Daten, Verträge und Praxisabläufe aufnehmen

Zuerst klären wir mit euch, welches Altsystem im Einsatz ist und welche Daten und Geräte ihr täglich braucht. Dazu gehören Patientenakten, Diagnosen, Dokumente, Termine, offene Abrechnungen, Laboranbindungen, Kartenleser und TI-Zugänge. Prüft außerdem die Kündigungsfristen eures bisherigen PVS, des IT-Dienstleisters und gegebenenfalls der TI-Verträge.

Testübertragung, gemeinsame Prüfung und Go-live

Mit doctorly startet die Datenmigration mit einer Testübertragung. Anschließend kontrollieren wir die Ergebnisse gemeinsam mit euch. Nach der Vorbereitung folgen die endgültige Datenübernahme, die Einrichtung und die persönliche Schulung. Einen eigenen Onboarding-Manager habt ihr dabei als festen Ansprechpartner.

Wie das praktisch aussieht, zeigen wir auf unserer Seite zum PVS-Wechsel. Ajeh Bromand berichtet dort aus der eigenen Praxis, dass der Start mit doctorly ohne Praxisschließung gelang. Das zeigt, was mit einer gut geplanten Umstellung möglich ist – der genaue Ablauf hängt trotzdem von eurer Ausgangssituation ab.

Parallelbetrieb von altem und neuem PVS: wann ist er sinnvoll?

Ein zeitlich begrenzter Parallelbetrieb kann helfen, bestehende Daten nachzuschlagen oder einzelne Prozesse zu kontrollieren. Er braucht aber klare Regeln: In welchem System werden neue Behandlungen dokumentiert? Wo entstehen Termine und Abrechnungsdaten? Und wann endet der Schreibzugriff auf das Altsystem?

Wenn beide Systeme gleichzeitig Daten verändern, entstehen schnell unterschiedliche Datenstände. Für euren Umstieg planen wir deshalb gemeinsam einen nachvollziehbaren Stichtag und klären, ob ihr das alte PVS noch lesend benötigt. Ein uneingeschränkt synchronisierter Parallelbetrieb ist nicht automatisch Bestandteil eines PVS-Wechsels.

Wie lange dauert das PVS-Onboarding?

Die Dauer hängt von Datenmenge, Fachrichtung, Zahl der Arbeitsplätze und vorhandenen Schnittstellen ab. Für doctorly planen wir den Start in vielen Fällen innerhalb weniger Tage. Auf unserer Wechsel-Seite beschreiben wir außerdem einen auf weniger als sechs Stunden Mitwirkung des Praxisteams ausgelegten Ablauf. Das ist nicht dasselbe wie die gesamte Projektdauer.

Damit der erste Behandlungstag ruhig beginnt, gehen wir vorab die häufigsten Schritte mit euch durch: Anmeldung, Terminänderungen, Karteieinträge, Verordnungen, Laborbefunde und Abrechnung. Danach unterstützen wir euch weiter im laufenden Betrieb.

Laborschnittstelle LDT 3 und GDT: vorhandene Geräte einbinden

Die Umstellung auf ein neues Praxisverwaltungssystem lohnt sich nur, wenn auch Labor und Diagnostik weiterhin funktionieren. Deshalb schauen wir uns eure vorhandenen Geräte und Programme bereits vor dem Wechsel an.

LDT-3-Laborschnittstelle: Aufträge und Befunde

doctorly unterstützt LDT Version 3. Ein Laborauftrag kann über doctorly Connect an ein angebundenes Order-Entry-System übergeben werden. Laborbefunde importiert ihr als LDT-Datei in das Laborbuch. Passende Befunde werden den Patient:innen zugeordnet; nicht zuordenbare Einträge könnt ihr selbst nachbearbeiten.

Pathologische Werte werden hervorgehoben. Auch die Zuordnung abrechnungsfähiger Leistungen ist im Ablauf vorgesehen. Eine Anleitung für LDT-Aufträge und Befundimport findet ihr bei uns im Kundencenter. Nutzt ihr noch LDT 2, benötigt ihr eine passende Umwandlung über einen Drittanbieter.

GDT für EKG, Spirometrie und weitere Geräte

Für die GDT-Anbindung können ausgewählte medizinische Geräte, zum Beispiel EKG, Spirometrie oder Sonografie, über doctorly Connect mit den browserbasierten Abläufen verbunden werden. Wichtig ist, dass ihr nicht nur „GDT vorhanden?“ fragt, sondern die konkrete Gerätekombination samt Treiber, Auftragsweg und Befundrückgabe prüft.

doctorly Connect wird lokal auf den Arbeitsplätzen installiert, an denen ihr diese Verbindung benötigt. Die Einrichtung von doctorly Connect haben wir ausführlich beschrieben.

Abrechnungsdaten exportieren: CSV oder standardisierte Schnittstellen?

Wenn ihr Abrechnungsdaten auswerten oder an andere Systeme übergeben möchtet, ist das gewünschte Format entscheidend. CSV eignet sich häufig für Tabellen und Auswertungen; für den PVS-Wechsel können dagegen die KBV-Archiv- und Wechselschnittstelle oder xBDT wichtiger sein. Ein CSV-Export ersetzt keine vollständige Patientenakten-Migration.

Welche Abrechnungslisten und Datenfelder ihr bei doctorly in welchem Format exportieren könnt, klären wir im konkreten Anwendungsfall. So vermeidet ihr, dass ein später benötigter Export erst beim ersten Quartalsabschluss auffällt.

Digitale Anamnesebögen am Tablet: was muss das PVS können?

Digitale Anamnesebögen können den Empfang entlasten: Patient:innen beantworten Fragen auf einem Tablet, statt Papierbögen auszufüllen. Für eine durchgängige digitale Praxisverwaltung müssen Antworten anschließend korrekt zur Patientenakte gelangen und dort bearbeitet werden können.

Mit doctorly dokumentiert ihr Anamnesen direkt in der Patientenakte. Die Oberfläche ist auch auf Tablets nutzbar. Wenn ihr jedoch spezielle, von Patient:innen selbst auszufüllende Tablet-Fragebögen mit automatischer Übernahme, Unterschrift oder Einwilligung benötigt, gehen wir diese Anforderungen in der Präsentation konkret durch. Aus der Tablet-Nutzung allein folgt noch keine vollständige digitale Patientenaufnahme.

doctorly Praxissoftware beim mobilen Arbeiten

Cloud-PVS auf Mac, Windows und Linux nutzen

Mit einem Cloud-PVS könnt ihr die Praxisverwaltung über den Browser nutzen und müsst keinen klassischen Praxisserver in euren Räumen betreiben. doctorly funktioniert auf Windows-, Apple- und Linux-Rechnern. Auf unterstützten Tablets und Smartphones könnt ihr ebenfalls auf die browserbasierte Oberfläche zugreifen.

Gerade wenn ihr mehrere Betriebssysteme im Team nutzt, ist das praktisch. Zugleich ist wichtig, Browseroberfläche und lokale Geräteanbindung zu unterscheiden: Für doctorly Connect ist aktuell Windows vorgesehen. Auf dem Mac benötigt die lokale Komponente eine Windows-Umgebung über Parallels; für das iPad steht doctorly Connect nicht zur Verfügung.

Zur Einrichtung neuer Macs und Windows-PCs gehören bei doctorly gerätespezifische Zertifikate. Die Schritte findet ihr in unseren Anleitungen zur Einrichtung. Bei Linux-Arbeitsplätzen und speziellen Geräten sprechen wir die Kombination vorher mit euch durch.

Darstellung verschiedener Gerätetypen

DSGVO-konformes PVS und Cloud-Sicherheit

Ein Praxisverwaltungssystem verarbeitet besonders sensible Gesundheitsdaten. Deshalb gehören technische Schutzmaßnahmen, klare Zugriffsrechte, sichere Endgeräte, Auftragsverarbeitung und ein verlässlicher Umgang mit Datensicherung und Störungen zur Entscheidung dazu.

Für Cloud-Computing im Gesundheitswesen nennt § 393 SGB V zusätzliche Anforderungen. Sie betreffen unter anderem zulässige Verarbeitungsorte, Sicherheitsmaßnahmen und C5-Testate beziehungsweise anerkannte gleichwertige Nachweise. Die KBV erläutert die Praxisfragen zum Cloud-PVS.

Was bedeutet „BSI C5-zertifiziertes PVS“?

Genauer ist die Bezeichnung C5-testierter Cloud-Dienst. Der Kriterienkatalog C5 stammt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Die Prüfberichte werden jedoch durch unabhängige Prüfer erstellt; das BSI selbst stellt dafür keine allgemeine PVS-Zertifizierung aus. Bei einem Anbieter solltet ihr nach dem aktuellen, für die eingesetzte Cloud-Infrastruktur passenden Nachweis und den von euch umzusetzenden Maßnahmen fragen.

Das BSI erklärt die Unterschiede zwischen Testat und Zertifizierung. Für doctorly zeigen wir euch im Gespräch die relevanten Sicherheitsunterlagen für euer konkretes Setup. Ein nicht benannter C5-Nachweis wird hier nicht als Zertifizierung unserer Software ausgegeben.

Monatliche Kosten für ein PVS aus der Cloud

Was ein Praxisverwaltungssystem monatlich kostet, hängt vom Leistungsumfang und vom Abrechnungsmodell ab. Manche Lösungen rechnen nach Behandler:innen, Arbeitsplätzen oder Standorten ab. Andere bündeln Funktionen in einem Mietpaket und berechnen zusätzliche Schnittstellen, TI-Komponenten oder Services separat.

Vergleicht deshalb nicht nur die monatliche Grundgebühr. Auch Datenmigration, Schulungen, Support, zusätzliche Geräte, Module und ein möglicher Internet-Backup-Anschluss gehören in die Rechnung. Bei einem lokalen PVS kommen häufig Serverhardware, Wartung und lokale IT-Betreuung hinzu.

Kostenpunkt Frage für eure Entscheidung
Laufende Nutzung Pro Arzt, Arbeitsplatz, Praxis oder Standort?
Einführung und Wechsel Sind Testmigration, Schulung und Einrichtung enthalten?
TI, Labor und GDT Welche Anbindungen kosten zusätzlich?
Updates und Sicherheit Wer übernimmt Betrieb, Backups, Updates und Notfallkommunikation?
Support Welche Kanäle, Zeiten und Reaktionswege gelten?
Daten bei Vertragsende Welche Exportformate und Kündigungsfristen gibt es?

Ein verbindliches doctorly-Angebot soll zu eurer Praxis passen. Vereinbart eine persönliche Präsentation, dann besprechen wir die benötigten Arbeitsplätze, Schnittstellen und laufenden Leistungen gemeinsam.

Erfahrungen mit einem browserbasierten PVS: was im Alltag zählt

Bei einer neuen Software zählt vor allem, wie das Team damit zurechtkommt. Eine browserbasierte Oberfläche soll häufige Wege verkürzen, aber sie ersetzt keine guten Abläufe. Deshalb achten wir bei doctorly auf gemeinsame Patientenakten, klare Listen und eine Suche, mit der ihr Informationen schnell findet.

Auf unserer Seite für MFAs und Praxismanager:innen berichten Anwenderinnen, wie sie mit doctorly arbeiten. Dr. med. Andrea Gartenbach schildert dort außerdem, dass ihre Praxis für den Wechsel nicht schließen musste. Diese Erfahrungen sind für die Auswahl hilfreicher als ein allgemeines Versprechen über „die beste Software“.

Heute werden mehr als 1,7 Millionen Patient:innen mit Hilfe von doctorly betreut. Seit 2025 gehören wir zur FREY-Gruppe und verbinden unsere browserbasierte Arbeitsweise mit langjähriger Erfahrung in der Praxis-IT. Unser Kundencenter ergänzt die persönliche Schulung durch verständliche Anleitungen für den laufenden Alltag.

doctorly Praxissoftware im alltäglichen Praxiseinsatz

Praxisverwaltungssystem testen: fünf Fragen für eure Demo

Eine gute Produktpräsentation zeigt, wie euer tatsächlicher Arbeitstag abläuft. Bringt am besten konkrete Situationen und eure Geräte- und Datenliste mit. Dann können wir gemeinsam prüfen, ob doctorly zu eurer Praxis passt.

  • Patientenaufnahme: Wie schnell legt ihr einen neuen Patienten an und öffnet den richtigen Schein?
  • Terminplanung: Lassen sich Räume, Ärzt:innen und Geräte so abbilden, wie ihr sie nutzt?
  • Behandlung: Wie findet ihr alte Laborwerte und bearbeitet eine Akte gleichzeitig im Team?
  • Geräte und Daten: Funktionieren eure LDT-3-Laborwege, GDT-Geräte, Drucker und TI-Prozesse?
  • Wechsel und Kosten: Wer übernimmt Testmigration und Onboarding – und was ist im monatlichen Preis enthalten?

Ihr möchtet eure digitale Praxisverwaltung mit doctorly erleben? Bucht eure persönliche PVS-Demo. Wir zeigen euch die Funktionen, die für euren Praxisalltag wirklich wichtig sind.

FAQ zum Praxisverwaltungssystem

Was ist ein Praxisverwaltungssystem (PVS)?

Ein Praxisverwaltungssystem ist die zentrale Software für Patientenverwaltung, Terminplanung, Behandlungsdokumentation, Verordnungen und Abrechnung in einer Arztpraxis. Über Schnittstellen verbindet es außerdem Labore, Geräte und TI-Anwendungen.

Was ist der Unterschied zwischen PVS und digitaler Praxisverwaltung?

PVS bezeichnet die zentrale Software. Digitale Praxisverwaltung beschreibt die Arbeitsweise mit dieser Software und ergänzenden digitalen Prozessen – vom Empfang über die Patientenakte bis zur Abrechnung.

Kann ich ein PVS wechseln, ohne meine Praxis zu schließen?

Ja, mit guter Vorbereitung kann ein Wechsel ohne Praxisschließung gelingen. Bei doctorly planen wir Testübertragung, Datenprüfung, Einrichtung und Schulung vor dem Start. Wie viel Umstellungszeit nötig ist, hängt von eurem Altsystem und den Geräten ab.

Ist ein Parallelbetrieb von altem und neuem PVS möglich?

Ein zeitlich begrenzter Parallelbetrieb kann zur Kontrolle oder zum Nachschlagen sinnvoll sein. Wichtig ist ein klarer Stichtag, damit neue Einträge nicht unkontrolliert in zwei Systemen entstehen. Den konkreten Ablauf stimmen wir mit euch ab.

Wie lange dauert das Onboarding bei doctorly?

Der Einstieg kann in vielen Fällen innerhalb weniger Tage erfolgen. Die genaue Dauer hängt von Datenmenge, Fachrichtung, Zahl der Arbeitsplätze und Schnittstellen ab. Für den begleiteten Wechsel sieht doctorly möglichst wenig Mitwirkung des Praxisteams vor.

Unterstützt doctorly die Laborschnittstelle LDT 3?

Ja. doctorly unterstützt LDT Version 3 für Laboraufträge und Befundimporte. LDT-2-Dateien benötigen eine passende Umwandlung. Für den LDT-Auftragsweg wird bei bestimmten Anbindungen doctorly Connect eingesetzt.

Kann ich EKG-Geräte über GDT mit dem PVS verbinden?

doctorly Connect unterstützt GDT-Geräteaufträge, zum Beispiel für EKG, Spirometrie oder Sonografie. Ob euer konkretes Gerät samt Software und Rückgabeweg passt, prüfen wir vor dem Wechsel.

Gibt es einen CSV-Export für Abrechnungsdaten?

Für euren Anwendungsfall müssen die benötigten Datenfelder und Exportformate konkret geprüft werden. CSV ist ein mögliches Tabellenformat, ersetzt aber keine vollständige PVS-Wechselschnittstelle. Wir klären gemeinsam, welche Exporte in eurem Setup verfügbar sind.

Gibt es digitale Anamnesebögen für Patient:innen am Tablet?

Anamnesen könnt ihr direkt in der doctorly Patientenakte erfassen. Die Oberfläche ist auch auf Tablets nutzbar. Für spezielle patientenseitig auszufüllende Formulare, digitale Unterschriften und automatische Übernahme prüfen wir die Anforderungen in einer Demo.

Läuft doctorly als PVS auf Mac, Windows und Linux?

Die browserbasierte doctorly Oberfläche kann auf Windows-, Mac- und Linux-Rechnern genutzt werden. Für die lokale Gerätekomponente doctorly Connect wird Windows benötigt; am Mac ist dafür eine Windows-Umgebung über Parallels erforderlich.

Ist doctorly ein BSI-C5-zertifiziertes PVS?

C5 beschreibt Sicherheitskriterien für Cloud-Dienste. Üblicherweise wird ein C5-Testat durch unabhängige Prüfer erstellt; eine allgemeine BSI-Zertifizierung des gesamten PVS folgt daraus nicht. Fragt bei der Anbieterauswahl nach den aktuellen Sicherheitsnachweisen für das eingesetzte Cloud-System.

Was kostet ein Cloud-PVS monatlich?

Die monatlichen Kosten hängen von Behandler:innen, Arbeitsplätzen, benötigten Modulen, TI- und Geräteschnittstellen sowie Serviceleistungen ab. Für doctorly besprechen wir euren konkreten Bedarf und erstellen ein passendes Angebot.

Wie kann ich eine Demo des Praxisverwaltungssystems anfordern?

Über die Terminbuchung von doctorly könnt ihr eine persönliche Präsentation vereinbaren. Bringt eure wichtigsten Praxisabläufe und Informationen zu Geräten, Datenübernahme und Arbeitsplätzen mit.

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