Praxissoftware Cloud: moderne Praxisverwaltung ohne lokalen Server

Mit einer cloudbasierten Praxissoftware organisiert ihr zentrale Abläufe eurer Arztpraxis browserbasiert: von Patientenakte und Terminplanung über Dokumentation und Abrechnung bis zu TI-Anwendungen. Statt einen eigenen Praxisserver zu betreiben, greift ihr über internetfähige Geräte auf euer Praxisverwaltungssystem zu. Mit unserer Praxissoftware arbeitet euer Team dabei auf Windows, Apple, Android oder Linux und kann – mit den passenden Zugriffsrechten – auch standortunabhängig arbeiten.

Der Unterschied im Alltag ist schnell spürbar: Updates müssen nicht mehr manuell auf jedem Arbeitsplatz eingespielt werden, die Datensicherung erfolgt automatisch und mehrere Teammitglieder können parallel arbeiten und ihr reduziert den Aufwand rund um lokale Servertechnik. Gleichzeitig bleibt wichtig, Cloud-Betrieb nicht mit „weniger Sicherheit“ oder „keiner Verantwortung“ zu verwechseln. Für Gesundheitsdaten gelten in Deutschland klare gesetzliche und technische Anforderungen.

KBVDSGVO-konformgematik
doctorly Praxissoftware auf Tablet und Smartphone mit Patientenakte, Terminen und Praxisübersichtdoctorly kann auf Desktop, Tablet und Smartphone genutzt werden

Was bedeutet Cloud Praxissoftware konkret?

Ein cloudbasiertes Praxisverwaltungssystem läuft nicht auf einem Server, den ihr selbst in der Praxis betreibt. Die Anwendung wird extern bereitgestellt und über das Internet genutzt. Bei einer browserbasierten Lösung reicht für viele Arbeitsplätze ein aktueller Browser statt einer klassischen lokalen Programminstallation.

Wichtig ist die Unterscheidung: „browserbasiert“ beschreibt, wie ihr auf die Software zugreift. „Cloud“ beschreibt, wo Anwendung und Daten verarbeitet werden. Eine Software kann also browserbasiert sein, ohne vollständig als Cloud-PVS betrieben zu werden.

Ihr nutzt bei uns ein vollständig cloudbasiertes PVS. Die zentrale Anwendung läuft im Browser. Für bestimmte lokale Geräte und Systeme stellen wir doctorly Connect bereit, zum Beispiel für mobile Kartenlesegeräte, Laboraufträge per LDT oder Geräteaufträge per GDT.

doctorly Praxissoftware auf einem Computerbildschirm

Praxisverwaltungssystem Cloud oder lokaler Praxisserver?

Beide Modelle können grundsätzlich funktionieren. Entscheidend ist, wie viel IT-Aufwand ihr selbst übernehmen wollt und welche Anforderungen eure Praxis an Flexibilität, Geräteanbindung und Verfügbarkeit stellt.

Kriterium Cloud-PVS Lokales PVS
Serverbetrieb Extern betrieben Eigener Server in der Praxis
Updates Zentral durch den Anbieter Häufig lokal zu planen und einzuspielen
Zugriff Browser- und standortunabhängig möglich Meist an Praxisnetz oder zusätzliche Remote-Lösung gebunden
Geräte Je nach Lösung über Standards/Connectoren Häufig direkt im lokalen Netzwerk
Skalierung Neue Arbeitsplätze/Standorte meist einfacher Zusätzliche Hardware und Netzwerkplanung möglich
Internet Stabile Verbindung zentral Lokale Kernfunktionen können je nach System auch ohne Internet verfügbar sein
IT-Aufwand Mehr Betrieb beim Anbieter Mehr Betrieb und Wartung in der Praxis

Für viele Praxen ist die Cloud besonders interessant, wenn mehrere Arbeitsplätze, Homeoffice, Hausbesuche oder mehrere Standorte flexibel angebunden werden sollen. Ein lokales System kann sinnvoll sein, wenn spezielle Geräte, sehr große Bilddaten oder individuelle Infrastruktur eine lokale Architektur erfordern.

Die wichtigsten Vorteile einer Praxissoftware aus der Cloud

Weniger Aufwand für Updates und lokale Servertechnik

Bei einer klassischen Client-Server-Umgebung gehören Serverwartung, lokale Updates, Speicherplatz und Backups zu den wiederkehrenden IT-Themen. In einer Cloud-Architektur übernimmt der Anbieter einen größeren Teil dieses Betriebs.

Mit unserer Praxissoftware arbeitet ihr immer mit der aktuellen Version. Neue Funktionen und Software-Updates stellen wir zentral bereit, ohne dass euer Team auf jedem Arbeitsplatz Installationen anstoßen muss.

Flexibel von verschiedenen Geräten arbeiten

Ob Praxis-PC, MacBook, Tablet oder Smartphone: Mit einer browserbasierten Praxissoftware könnt ihr unterschiedliche Geräte nutzen. Das hilft bei Hausbesuchen, im Homeoffice, an zusätzlichen Arbeitsplätzen oder bei wachsenden Teams.

Ihr könnt unsere Praxissoftware auf Windows, Apple, Android und Linux nutzen. Entscheidend bleiben sichere Zugriffsrechte und ein klar geregelter Umgang mit Endgeräten.

Gleichzeitig in derselben Patientenakte arbeiten

In einem vollen Praxisalltag sollte eine Patientenakte nicht blockiert sein, nur weil eine Kollegin oder ein Kollege sie gerade geöffnet hat. Bei uns können mehrere Teammitglieder gleichzeitig an derselben Patientenakte arbeiten und Änderungen in Echtzeit sehen.

Weniger Hardware im Praxisbetrieb

Wenn kein eigener Praxisserver betrieben werden muss, sinkt der Aufwand für Serverhardware, Strom, Wartung und den Austausch alter Geräte. Das bedeutet nicht, dass eine Cloud-Praxis ganz ohne lokale Technik auskommt: Kartenleser, Drucker, diagnostische Geräte und Netzwerkinfrastruktur bleiben weiterhin relevant.

Zentrale Abläufe statt Insellösungen

Eine Online Praxisverwaltung ist dann stark, wenn nicht nur einzelne Funktionen im Browser laufen, sondern die täglichen Kernprozesse zusammengehören. Bei uns bündelt ihr unter anderem Patientenverwaltung, Patientenakte, Terminplanung, KV- und Privatabrechnung, Rezepte, Dokumente, Laborprozesse und TI-nahe Arbeitsabläufe in einem System.

Welche Funktionen sollte eine Cloud-Praxissoftware abdecken?

Ein modernes PVS muss mehr können als Termine und Stammdaten. Die KBV beschreibt das Praxisverwaltungssystem als zentrale Software für Organisation und Dokumentation; dazu gehören je nach Praxis unter anderem Abrechnung, Verordnung, Terminplanung und digitale Anwendungen.

Für euren Auswahlprozess lohnt sich deshalb ein Blick auf diese Kernbereiche:

  • Patientenakte und strukturierte Behandlungsdokumentation
  • Terminplanung, Warteliste und Tagesorganisation
  • KV- und Privatabrechnung
  • eRezept, eAU und weitere TI-Anwendungen
  • Dokumente, Vorlagen und eArztbriefe
  • Laboranbindung und Befundimport
  • Geräteanbindung über standardisierte Schnittstellen
  • Rollen, Rechte und sichere Zugriffe
  • Datenmigration aus dem bestehenden PVS
  • Support und Schulung für das gesamte Praxisteam
doctorly Benutzeroberfläche für digitale Praxisabläufe

Viele dieser Abläufe könnt ihr direkt in unserem PVS abbilden. Im Kundencenter findet ihr zusätzlich konkrete Anleitungen für Patientenverwaltung, Abrechnung, Labor, Dokumente und Telematikinfrastruktur.

Cloud Praxissoftware, deutsches Rechenzentrum und Datenschutz: Was ist wirklich wichtig?

Bei Gesundheitsdaten reicht es nicht, nur auf das Wort „Cloud“ oder „DSGVO-konform“ zu schauen. Für Cloud-Computing im Gesundheitswesen gelten zusätzliche Anforderungen.

§ 393 SGB V erlaubt die Verarbeitung von Sozial- und Gesundheitsdaten über Cloud-Computing, knüpft sie aber an konkrete Voraussetzungen. Dazu gehören unter anderem Vorgaben zum Verarbeitungsort, angemessene technische und organisatorische Maßnahmen sowie ein aktuelles C5-Testat oder ein gesetzlich anerkanntes, vergleichbares Sicherheitsniveau. Seit 1. Juli 2025 ist grundsätzlich ein aktuelles C5-Typ-2-Testat maßgeblich; für neu in Verkehr gebrachte Systeme gelten Übergangsregeln.

Auch die KBV-IT-Sicherheitsrichtlinie verlangt bei Cloud-Anwendungen, dass Praxen auf die Sicherheitsnachweise des Anbieters achten. Für Webanwendungen ist verschlüsselte Kommunikation Pflicht.

Was ihr beim Anbieter konkret prüfen solltet

Fragt nicht nur „Ist die Software sicher?“, sondern lasst euch die relevanten Nachweise zeigen. Besonders wichtig sind Server- bzw. Verarbeitungsstandort, C5-Testat oder gleichwertiger Nachweis, Auftragsverarbeitung, Verschlüsselung, Rollen- und Rechtekonzept, Backup- und Wiederherstellungsverfahren sowie das Vorgehen bei Sicherheitsvorfällen.

Hosting und Verschlüsselung unserer Cloud-Praxissoftware erfolgen ausschließlich in Deutschland. Für eure Auswahl sollte der Standort trotzdem nur ein Teil der Sicherheitsprüfung sein: Ebenso wichtig sind Zugriffsrechte, Backups, Wiederherstellungsverfahren und die Anforderungen aus § 393 SGB V.

Zertifizierungen und TI-Anbindung

doctorly ist unter FREY ADV mit der KBV-Kennung 616 für die vertragsärztliche Abrechnung zertifiziert. Damit decken wir zentrale KV-Prozesse wie ambulante Behandlung, Überweisung und Notfallabrechnung ab.

Auch für eDMP, eAU, LDT-Befundimport und die Verordnung digitaler Gesundheitsanwendungen bestehen entsprechende KBV-Zulassungen. So könnt ihr wichtige digitale Praxisprozesse direkt im PVS abbilden.

doctorly ist außerdem in der Primärsystemübersicht der gematik geführt. Für den Medication Service der ePA 3.0 Stufe 2 liegt eine Konformitätsbewertung nach § 385 SGB V vor.

Für Cloud-Systeme bleibt zusätzlich der nach § 393 SGB V geforderte C5-Typ-2-Nachweis oder ein gesetzlich anerkanntes gleichwertiges Sicherheitsniveau wichtig. Diesen Punkt solltet ihr bei jeder Anbieterentscheidung zusammen mit Hosting, Verschlüsselung und Notfallkonzept prüfen.

Was passiert, wenn das Internet ausfällt?

Eine Cloud-Praxissoftware hängt stärker von einer stabilen Internetverbindung ab als ein vollständig lokales PVS. Deshalb gehört ein Ausfallkonzept in jede Cloud-Entscheidung.

Prüft vor dem Wechsel, welche Funktionen bei einer Störung weiterlaufen, ob es definierte Notfallprozesse gibt und wie schnell der Anbieter Störungen kommuniziert. Für Praxen mit hohem Digitalisierungsgrad kann zusätzlich eine zweite Internetverbindung – etwa über Mobilfunk oder einen zweiten Provider – sinnvoll sein.

Auch die lokale Technik sollte mitgedacht werden. Für bestimmte Geräte nutzt ihr unsere lokale Komponente doctorly Connect. Sie verbindet den Browser mit ausgewählten lokalen Geräten und Systemen, etwa mobilen Kartenlesern sowie LDT- und GDT-Prozessen.

Desktop, Tablet und Smartphone für den geräteübergreifenden Zugriff auf doctorly

So gelingt der Wechsel in die Cloud-Praxissoftware

Ein PVS-Wechsel betrifft nicht nur Software, sondern eure laufende Versorgung. Deshalb muss die Migration geplant, geprüft und mit dem Team eingeübt werden.

1. Ausgangslage und Datenbestand prüfen

Klärt, welches Altsystem ihr nutzt, welche Daten übernommen werden müssen und welche Geräte, Schnittstellen und Arbeitsabläufe für euren Praxisalltag unverzichtbar sind.

2. Test-Datenübertragung durchführen

Wir führen zunächst eine Testübertragung aus eurem bisherigen System durch. So könnt ihr prüfen, ob relevante Daten korrekt übernommen werden.

3. Daten gemeinsam kontrollieren und Team schulen

Vor dem Go-live prüfen wir die übertragenen Daten gemeinsam mit euch. Gleichzeitig schulen wir euer Praxisteam, damit zentrale Abläufe vor dem Start sitzen.

4. Go-live ohne unnötige Unterbrechung planen

Wir begleiten den Wechsel so, dass ihr möglichst ohne Ausfall weiterarbeiten könnt. Auf unserer Wechsel-Seite zeigen wir den Ablauf und Erfahrungen von Praxen, die bereits aus Systemen wie Medistar, Turbomed, ALBIS, Quincy, S3, x.comfort, medatixx oder tomedo gewechselt sind.

doctorly Onboarding-Team für den Wechsel der Praxissoftware

Was kostet eine Praxissoftware aus der Cloud wirklich?

Beim Vergleich lohnt sich der Blick auf die Gesamtkosten statt nur auf die monatliche Softwaregebühr. Bei einem lokalen PVS entstehen zusätzlich Kosten für Serverhardware, Ersatzteile, Strom, Datensicherung, Wartungsverträge, externe IT-Dienstleister und gegebenenfalls Remote-Zugänge. Bei einer Cloud-Lösung verschieben sich viele dieser Kosten in eine planbare laufende Gebühr.

Vergleicht deshalb immer den gleichen Leistungsumfang: Sind Support, Updates, Datensicherung, Schulung, Datenmigration und zusätzliche Module enthalten? Welche Kosten entstehen für TI, Geräteanbindung oder weitere Standorte? Und welche Vertragslaufzeiten gelten?

Für eine faire Entscheidung hilft eine Drei-Jahres-Betrachtung. Rechnet Anschaffung, Betrieb, Wartung, Ausfallrisiken und internen Zeitaufwand zusammen. Gerade bei einem alten Praxisserver kann der nächste Hardwaretausch den Kostenvergleich deutlich verändern.

So bewertet ihr eine Praxissoftware Cloud vor der Entscheidung

Eine überzeugende Demo zeigt nicht nur schöne Oberflächen. Sie sollte eure echten Praxisabläufe abbilden. Nehmt deshalb vor dem Termin typische Situationen aus dem Alltag mit: neuen Patienten anlegen, eGK einlesen, Befunde dokumentieren, Rezept ausstellen, Laborwerte übernehmen, Abrechnung prüfen und eine Aufgabe im Team weitergeben.

Prüft außerdem, wie schnell ihr häufige Funktionen erreicht, ob mehrere Personen gleichzeitig arbeiten können und wie transparent Fehler oder offene Aufgaben angezeigt werden. Für eine Praxis mit hohem Patientenaufkommen zählt jeder unnötige Klick.

Auch der Wechsel gehört in die Bewertung. Fragt konkret, welche Daten aus eurem bisherigen PVS übernommen werden, wie die Qualität der Migration geprüft wird, wer euer Ansprechpartner ist und welche Schulungen vor dem Go-live stattfinden. Ein gutes Cloud-PVS ist nicht nur technisch modern – es muss den Übergang in den laufenden Praxisbetrieb beherrschbar machen.

Für wen eignet sich eine Online Praxisverwaltung besonders?

Eine cloudbasierte Praxisverwaltung passt besonders gut zu Praxen, die ihren lokalen IT-Aufwand reduzieren und flexibler arbeiten möchten. Dazu gehören Einzelpraxen mit wenig eigener IT genauso wie größere Teams, Gemeinschaftspraxen und Praxen mit wechselnden Arbeitsplätzen.

Besonders relevant ist das Modell, wenn ihr:

  • von verschiedenen Geräten arbeiten möchtet,
  • mehrere Teammitglieder parallel auf Daten zugreifen,
  • Updates, Datensicherung und Wartung nicht selbst organisieren wollt,
  • regelmäßig im Homeoffice oder mobil arbeitet,
  • neue Arbeitsplätze ohne großen Serverumbau ergänzen wollt,
  • alte Serverhardware ablösen möchtet.

Ob ein Cloud-PVS zu eurer Praxis passt, hängt trotzdem von Fachrichtung, Gerätepark, Schnittstellen, Internetanbindung und euren internen Prozessen ab. Eine Demo sollte deshalb immer mit euren echten Abläufen arbeiten – nicht nur mit einer Standardpräsentation.

doctorly bei Hausbesuch, auf Tablet und im mobilen Praxisalltag

Warum wir doctorly als Praxissoftware Cloud gebaut haben

Wir haben unsere cloudbasierte Praxissoftware für einen einfacheren, schnelleren Praxisalltag aufgebaut. Heute werden mehr als 1,7 Millionen Patient:innen mit unserer Software betreut.

Was ihr im Alltag davon habt:

  • 100 % Datenübertragung beim Wechsel,
  • browserbasierte Nutzung auf Windows, Apple, Android und Linux,
  • automatische Updates ohne manuelle Installation,
  • gleichzeitiges Arbeiten in derselben Patientenakte,
  • GDT- und LDT-Anbindung über doctorly Connect,
  • eRezept, eAU und weitere TI-nahe Prozesse,
  • Premium-Support ohne Zusatzkosten,
  • persönliche Schulung vor dem Start und ein rund um die Uhr verfügbares Kundencenter.

Unsere Kund:innen berichten außerdem von deutlich schnelleren administrativen Abläufen. Auf der Vergleichsseite nennen wir bis zu 50 % weniger Zeit für administrative Aufgaben; im Kundenservice liegt die durchschnittliche telefonische Wartezeit laut unserer aktuellen Angabe bei unter sieben Sekunden.

Praxis-IT-Erfahrung durch die FREY-Gruppe

Seit Juni 2025 gehört doctorly zur FREY-Gruppe. FREY entwickelt seit mehr als 35 Jahren IT-Lösungen für den deutschen Gesundheitsmarkt. Damit verbinden wir unsere Cloud-Architektur mit langjähriger Erfahrung in Praxis-IT und Telematikinfrastruktur.

Für euch bedeutet das: Hinter doctorly steht neben unserem eigenen Produktteam ein etabliertes Netzwerk aus Praxis-IT, Support und TI-Know-how.

Erfahrung aus HealthTech und Produktentwicklung

Mit Nicklas Teicke und Sebastian Lau sind zwei unserer Gründer weiterhin operativ für doctorly verantwortlich. Kai Schefferski bringt als Head of Product mehr als zwölf Jahre Erfahrung im Aufbau und in der Skalierung von Healthcare-Technologie mit. So fließen Produktentwicklung, Praxis-IT und HealthTech-Erfahrung direkt in die Weiterentwicklung unserer Software ein.

Erfahrungen aus dem Praxisalltag

Dr. Friederike Kollewijn

Dr. Friederike Kollewijn, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Berlin-Zehlendorf, arbeitet seit April 2023 mit doctorly. In ihrer Erfolgsgeschichte berichtet sie unter anderem von weniger Aufwand für Updates und Datensicherung sowie einer schnelleren Abrechnung.

Dr. Benjamin Schilling

Auch Dr. Benjamin Schilling, Urologe in Berlin-Steglitz, nutzt doctorly im Praxisalltag. Solche konkreten Beispiele zeigen, wie sich eine Cloud-Praxissoftware in unterschiedliche Praxisabläufe einfügt.

Ihr wollt sehen, wie eure Praxis mit einer cloudbasierten Lösung arbeiten kann? Vereinbart eine persönliche Präsentation. Wir gehen dabei durch eure Abläufe, euren Gerätepark und euren geplanten Wechsel.

FAQ zur Praxissoftware Cloud

Was ist eine Praxissoftware Cloud?

Eine Praxissoftware Cloud ist ein Praxisverwaltungssystem, das nicht auf einem eigenen Praxisserver betrieben wird, sondern extern bereitgestellt und über das Internet genutzt wird. Je nach Lösung erfolgt der Zugriff direkt über den Browser. Updates, zentrale Infrastruktur und viele Betriebsaufgaben liegen dadurch stärker beim Anbieter.

Was ist der Unterschied zwischen cloudbasiert und webbasiert?

Webbasiert beschreibt den Zugriff über einen Browser. Cloudbasiert beschreibt den Betriebsort der Anwendung und Daten. Eine Software kann browserbasiert sein und trotzdem auf einem lokalen Server laufen. Ein echtes Cloud-PVS wird dagegen auf externer Infrastruktur betrieben.

Ist eine Cloud-Praxissoftware für Gesundheitsdaten erlaubt?

Ja. § 393 SGB V erlaubt Cloud-Computing für Sozial- und Gesundheitsdaten, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu gehören unter anderem Anforderungen an Verarbeitungsort, Informationssicherheit und ein aktuelles C5-Testat oder ein anerkannt gleichwertiger Sicherheitsnachweis.

Muss eine Cloud Praxissoftware ein deutsches Rechenzentrum nutzen?

Nicht zwingend. § 393 SGB V nennt Deutschland, EU-Mitgliedstaaten und unter bestimmten Voraussetzungen weitere Staaten als mögliche Verarbeitungsorte. Bei doctorly erfolgen Hosting und Verschlüsselung ausschließlich in Deutschland. Entscheidend bleiben außerdem Sicherheitsnachweise, Auftragsverarbeitung, Rollen- und Berechtigungskonzepte, Backups und Notfallprozesse.

Kann ich mit einer Cloud-Praxissoftware von zu Hause arbeiten?

Grundsätzlich ja, wenn die Lösung sicheren Remote-Zugriff unterstützt und eure Praxis die notwendigen Sicherheitsregeln für Endgeräte, Zugriffsrechte und Verbindungen einhält. Mit unserer browserbasierten Praxissoftware könnt ihr auch außerhalb der Praxis arbeiten.

Funktionieren Labor und medizinische Geräte mit einem Cloud-PVS?

Das hängt von den Schnittstellen der jeweiligen Lösung ab. Bei uns verbindet doctorly Connect ausgewählte lokale Systeme und Geräte mit der browserbasierten Anwendung. Dazu gehören unter anderem LDT-Prozesse für Labor und GDT-Prozesse für medizinische Geräte.

Wie aufwendig ist der Wechsel von einer bestehenden Praxissoftware?

Der Aufwand hängt vom Altsystem, Datenbestand und Gerätepark ab. Wir führen zunächst eine Test-Datenübertragung durch, prüfen die Daten gemeinsam mit euch und schulen euer Team vor dem Start. Ziel ist ein Wechsel ohne unnötig lange Praxisschließung.

Welche Internetverbindung braucht eine Online Praxisverwaltung?

Entscheidend ist eine stabile und ausreichend dimensionierte Verbindung für die Zahl eurer Arbeitsplätze und digitalen Dienste. Für ausfallsensible Praxen kann eine zweite Verbindung, zum Beispiel über Mobilfunk oder einen zweiten Provider, sinnvoll sein.